Glasgranulate in Beton

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Gestaltungsmöglichkeiten für Oberflächen

Mit Glasgranulaten können Betonoberflächen völlig neu gestaltet werden. Glitzernde, gold oder silbern funkelnde Fußböden und Wandflächen lassen sich damit ebenso herstellen wie farbige Pflastersteine. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, phosphoreszierendes Glas in den Beton zu integrieren. Dieses lädt sich tagsüber auf und sorgt bei Dunkelheit für eine stimmungsvolle Beleuchtung.

Bei den patentierten "Color Coats" des Herstellers Fabrino handelt es sich um Glasgranulate, die mit einer Art Kunststoffmantel umhüllt sind. Dieser verhindert, dass Glas und Beton miteinander in Kontakt kommen und reagieren können. Denn normalerweise reagiert die alkalilösliche Kieselsäure des Glases mit dem Alkalihydroxid des Betons und bildet ein Alkalisilikatgel.

Während der Herstellung werden die Außenflächen des Glases in mehreren Stufen transparent oder farbig mit dem Kunststoff ummantelt, der unter hoher Temperatur aufgetragen wird. Am Ende sind die Glasgranulate mit einer emailleartigen Oberfläche umhüllt, die abschließend abgesandet wird. Die Absandung sorgt für den notwendigen Verbund zum Zement.

Die Granulate gibt es in fast allen Größen und Farben. Nach Angabe des Herstellers können sie problemlos sämtlichen mineralisch gebundenen Baustoffen hinzugegeben werden, ohne dass die Betonrezeptur verändert werden muss. Sie lassen sich mit allen Zuschlagsstoffen kombinieren oder als alleiniger Zuschlagsstoff einsetzen. Außerdem können sie in Fugenmörtel oder in Fahrbahn- und Tunnelmarkierungen eingesetzt werden. Geltende Normen und Vorschriften werden dabei erfüllt.

Hersteller: Fabrino, Aitrach