Türschlösser
Mit wachsendem Sicherheitsbewusstsein nehmen Verschlüsse für Türen einen immer höheren Stellenwert ein. Als Standardausstattung werden Einsteckschlösser mit Falle (Tagesfalle) und Riegel eingesetzt. DIN 18251 Einsteckschlösser unterscheidet vier Klassen von leichten Innentürschlössern (Klasse 1) bis zu schweren Schlössern (Klasse 4) z.B. für erhöhten Einbruchschutz.
Entsprechend der Schließ- und Sperreinrichtung werden Schlösser für die Kategorien Buntbartschloss , Zuhaltungsschloss und Zylinderschloss unterschieden. Die Hersteller haben darüber hinaus für bestimmte Einsatzbereiche spezielle Schlösser entwickelt u.a. sogenannte Behördenschlösser oder Hotelschlösser sowie weitere Typenschlösser für verschiedene Einsatzbereiche.
Dem Standard-Einsteckschloss wurden nach und nach weitere Funktionen zugeordnet. Einige Beispiele:
- selbstverriegelndes Antipanikschloss
- Schiebetür-Einsteckschloss
- Pendeltür-Einsteckschloss
- Hakenriegel- oder Schwenkriegelschloss
- Einsteckschlösser mit Multiverriegelung
Trotz Entwicklung in Richtung schlüssellose Türensicherung haben Schließzylinder bei Türen aller Art ihre Berechtigung behalten. Unter den verschiedenen Zylinderarten ist der Profilzylinder mit seinen einreihigen Stiftzuhaltungen immer noch die Standardausführung. Außerdem wird er ständig weiterentwickelt und mit neuen Sicherungsfunktionen ausgerüstet z.B. dem Schutz gegen Abtasten oder dem Aufbohrschutz. Auch die Stiftzuhaltungen in der Zylinderinnenausstattung werden ständig modifiziert, um höhere Schließvariationen zu schaffen. Und so wird der bereits seit dem Altertum bekannte Schlüssel zur mechanischen Schlossbedienung auch in Zukunft seinen Platz im Schlossangebot behalten auch wenn er in einigen Bereichen wie z.B. in Hotels vermehrt durch codierte Karten ersetzt wird.