Türantriebe

Bildergalerie | 1 | 2 | 3 | 4 |

Türantriebe öffnen und schließen Türen selbsttätig, nachdem ein Sensor aktiviert wurde. Sie eignen sich für alle Türen mit hohem Publikumsverkehr wie z.B. in Kaufhäusern, Verbrauchermärkten, Hotels, öffentlichen Gebäuden sowie an Aufzugtüren und im öffentlichen Personenverkehr und sollten dort in jedem Fall vorgesehen werden. Denn Türantriebe steigern den Komfort, erhöhen die Sicherheit und sind wegen des geringeren Wärmeverlustes beim Passieren einer Tür ökologisch sinnvoll. Ein Türantrieb besteht aus:

  • Antriebseinheit: Elektromotor, Hydraulikeinheit, Schließfeder
  • Sensoren, das sind Kontaktelemente, wie Taster, Lichtschranken und Bewegungsmelder
  • elektronische Steuerung
Tritt ein Passant an eine Tür mit Antrieb, so löst er je nach Art des Sensors ein Signal aus, das über die elektronische Steuerung an den Motor übertragen wird, der die Hydraulikpumpe antreibt. Der Öldruck bewegt den Kolben im Zylinder, dieser spannt die Schließfeder und öffnet über eine Zahnstange den Türflügel. Ist die Tür ganz geöffnet, so schaltet die elektronische Steuerung den Motor ab. Nach einer einstellbaren „Offen-Zeit“ gibt die Elektronik die Schließung frei, die gespannte Schließfeder schließt die Tür mechanisch, der Kolben wirkt als Dämpfung.

Am häufigsten ist der elektrohydraulische, obenliegende Türantrieb, der sich wegen der aufliegenden Montage am besten zur Automatisierung von neuen und zum Nachrüsten von bestehenden Anlagen eignet. Oft sind Türantriebe mit Türschließern kombiniert und werden als komplette Einheit geliefert und montiert. Alle Türantriebe bedürfen einer Sicherheitseinrichtung, die den Schließvorgang unterbricht, wenn sich Gegenstände oder Personen im Bewegungsbereich des Flügels befinden. Aus Sicht der Beschlagtechnik gehören Türantriebe zum Zubehör.

Surftipps

www.baunetzwissen.de/Tuerautomation > Antriebssysteme