Rollen

Bildergalerie | 1 | 2 | 3 | 4 |

Trotz der sehr unterschiedlichen Anforderungen an Beschlagsrollen, gibt es Eigenschaften, die alle Rollen zu erfüllen haben:

  • Die Tragfähigkeit der Rollen muss dem Bauteil und der Aufgabe angepasst sein; dabei ist zu beachten, dass bei „angeschlagenen“ Bauteilen statische und dynamische Lasten auftreten, z.B. an Schiebetoren und hängenden Hallentoren.
  • Die Bewegung soll möglichst geräuscharm verlaufen; hier haben sich Kunststoffrollen oder mindestens Kunststofflaufflächen bewährt.

  • Die Lebensdauer des Rollenbeschlages sollte dem Bauteil und der Wartungsfreundlichkeit angemessen sein; so sind Rollen an hängenden Hallentoren nur mit großem Aufwand auszuwechseln.

  • Lästig ist der sogenannte „Stick-Slip-Effekt“, er tritt immer dann auf, wenn die Haftreibung größer ist als die Gleitreibung. Er macht ein gleichmäßiges Rollen unmöglich und wird durch zu kleine Rollen, bzw. den falscher Werkstoff verursacht.

  • Rollen sollten unempfindlich gegen Klimafaktoren, z.B. Gase, Dämpfe, Temperaturschwankungen, sein

  • Sie sollten unempfindlich gegenüber den Eigenheiten der Nutzer sein; anzustreben ist eine robuste und langlebige Bauweise.

  • Rollenbeschläge sollten möglichst kompakte Abmessungen vorweisen; nach Möglichkeit ist eine weitgehende Integration in das Bauteil anzustreben, z.B. in das Tragprofil von Schiebetoren, Schiebetüren oder in den Laden von Möbeln.

  • Je nach Bauteil sind Rollen beständig gegen Feuer auszuführen, z.B. an Schiebetüren, die Brandschutzabschnitte in Gebäuden bilden.

  • bei unzureichender Wartung sollten Rollen noch über Notlaufeigenschaften verfügen und leicht auswechselbar sein.
Viele Rollenbeschläge werden bereits werksseitig montiert oder sind durch die Konstruktion bedingt - wie an Hallen- oder Schiebetoren - sodass die Möglichkeiten einer Einflussnahme auf Gestalt und Funktion begrenzt sind und individuelle Lösungen oftmals ausscheiden.