Allgemeines zu Toren
Große Öffnungen in Wänden, zum Einfahren mit Kraftfahrzeugen oder Schienenfahrzeugen, werden mit entsprechend großflächigen Bauteilen, den Toren, abgeschlossen. Tore unterscheiden sich nur durch ihre Größe von Türen: Unter einer lichten Höhe oder Breite von 2,50 m handelt es sich um eine Tür, darüber ist es ein Tor.
Ursprünglich wurden Tore mit großflächigen Drehflügeln, stabilen, kugelgelagerten Bändern und robusten Schlössern ausgeführt. In der nächsten Entwicklungsstufe folgten Schiebe- und Schiebe-Falttore. Inzwischen sind die herkömmlichen Öffnungsbewegungen und -funktionen, durch teilweise grundlegende Neuentwicklungen vielfältig abgewandelt worden und zum Teil völlig neu gestaltet. Beim Öffnen und Schließen großer Torflügel, oder Tor-Sektoren wird die manuelle Bedienung mehr und mehr durch elektromotorische Antriebe mit elektronischen Impulsgebern (Fernbedienung, Automatik usw.) abgelöst. Tore für die verschiedenen Einsatzgebiete bestehen meist aus Holz, aus Kunststoff oder aus Metall (hierbei überwiegend aus Aluminium oder Stahl).
Die Ausführung und die Öffnungsart von Toren richtet sich nach der Nutzung und den baulichen Voraussetzungen. Da es sich um großflächige Bauteile handelt, ist der Platzbedarfes für die Öffnungs- und Schließbewegung bereits bei der Planung zu berücksichtigen. Sofern es sich um Abschlüsse zwischen Außenklima und niedrig temperierten Räumen (Garagen, Lager- und Nebenräume) handelt, werden keine erhöhten Anforderungen an die Wärmedämmung bzw. an den Schallschutz gestellt. Immer größere Bedeutung gewinnt hingegen der Einbruchschutz. Das Maß der einbruchhemmenden Funktionen richtet sich auch bei Toren nach den Werten, die hinter den Tor-Öffnungsflächen gelagert oder geparkt sind.
Surftipps
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