Glastürbeschläge
Aufgrund des Materials, ihrer z.T. geringen Belastbarkeit und den damit verbunden besonderen Anforderungen an die Aufhängungen, Bänder, Türdrücker und Schlösser, werden Glastürbeschläge zu den Sonderbeschlägen gezählt. In der Regel sind sie durch Pressstücke, mit elastischen Zwischenlage z.B. aus Neoprene, unter Druck mit dem dazwischenliegenden Türblatt zusammengefügt. Dabei müssen meist im Vorfeld Bohrungen und manchmal auch Aussparungen am Türblatt vorgenommen werden.
Auf dem Markt werden zahlreiche Glastürbeschläge angeboten. Sie können, wie alle Glasbefestigungen, in punkt- und linienförmig gehaltene Systeme unterteilt werden; außerdem werden sie nach den verschiedenen Montagearten bzw. dazugehörenden Beschläge unterschieden:
- Glas-Glasmontage, z.B. durch eine punktförmige Halterung als Eckbeschlag (siehe Bild 2)
- Glas-Zargenmontage, z.B. durch einen Pendeltürbeschlag aus Aluminium (siehe Bild 4)
- Glas-Rahmenmontage
Neben den herkömmlichen Glastürbeschlägen werden auch eine Reihe von besonderen Beschlägen angeboten, so gibt es z.B. klemmfreie Drehglastürbeschläge, die dafür sorgen, dass am Anschlag einer Glastür keine Finger verletzt werden können. Auch in den Fußboden integrierte Glastürschließer sind erhältlich, sie sorgen automatisch für eine sofortiges Schließen der Tür nach dem Öffnen.
Zum Thema
- Pendeltürbeschläge
- Schiebetürbeschläge
Surftipps
www.baunetzwissen.de/Glas > Glashalterung