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Planung/Ausstattung

Grundrissdisposition

Neubau EFH Berlin-Wuhletal<br />
Grundriss Straßenansicht

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Nicht nur für das barrierefreie Bauen sind klar strukturierte Grundrisse überaus hilfreich und erleichtern Orientierung und Nutzung. Wesentliche Funktionszusammenhänge wie Schlafen-Bad und Wohnen-Essen-Küche sind im Grundriss abzubilden und Überschneidungen zu vermeiden. Türen und Flure, sofern nicht unbedingt erforderlich, sind Barrieren bzw. erschweren die Nutzung.

Eine offene und leicht benutzbare Grundrissdiposition soll anhand des nebenstehenden Beispieles verdeutlicht werden.

Das Beispiel zeigt ein Einfamilienhaus für eine dreiköpfige Familie. Beim Vater besteht Rollstuhlpflicht aufgrund einer kompletten Paraplegie sub TH 11 (unterhalb des 11. Brustwirbels). Er bewohnt das Haus mit seiner Ehefrau und einer schulpflichtigen Tochter.
Die Individualbereiche (Schlafzimmer und Bad der Eltern, Kinderzimmer und Duschbad) schließen sich flankierend um den gemeinsam genutzten Wohnbereich, der sich auch in der Dachform großzügig nach Süden öffnet. Zur Straße nach Norden bleibt es mit den Fenstern der Nebenräume eher verschlossen. Die Küche ist auf ausdrücklichen Wunsch der Familie in den Wohnraum integriert.

Die behinderungsbedingten Mehrflächen wurden kompakt unter Berücksichtigung der zulässigen GFZ umgesetzt. -mr

Bildnachweis: Reichenbach Architekten Ingenieure, Berlin

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