WCs

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Arten, Maße und Materialien

Bereits um 1700 wurde von den Engländern das erste Klosett mit Wasserspülung entwickelt. Dementsprechend sind die beiden Buchstaben "WC" die Abkürzung des englischen Begriffes „water closet“. Im Allgemeinen unterscheidet man bei der Montage eines WCs zwischen einem wandhängenden WC und einem bodenstehenden WC.

Arten
Beim Wand-WC wird der WC-Körper, ohne Verbindung zum Boden, an der Wand befestigt. Diese Variante ist sehr reinigungsfreundlich, da leicht unterhalb des WCs zu reinigen ist. Das Wand-WC benötigt eine geringere Einbautiefe als das Stand-WC, es kann allerdings nur in Verbindung mit einem Vorwandinstallations-System montiert werden. (Dabei wird der Spülkasten wird in die Vorwand eingebaut.)

Beim Stand-WC steht der WC-Körper auf dem Boden, so dass der Boden nicht durchgängig gewischt werden kann. Bei den meisten Stand-WCs stehen WC und Spülkasten als eine Einheit vor der Wand. Die Spülung wird hierbei über einen Knopf - der in dem Spülkasten integriert ist - betätigt. Es gibt auch Stand-WCs die mit einem Vorwandinstallations-System kombiniert werden können, eine Art des Einbaus, die eher unüblich ist. Das Stand-WC gibt es mit wagerechtem oder senkrechtem Abgang (Abflussrohr).

Standardmaße

  • Wand-WCs mit Vorwandinstallationen: von ca. 540 mm tief und 350 mm breit bis ca. 590 mm tief und 370 mm breit
  • Stand-WCs mit Spülkasten vor der Wand: von ca. 630 mm tief und 350 mm breit bis ca. 690 mm tief und 370 mm breit
Materialien
WCs werden aus Sanitärkeramik (Werkstoff aus Kalkstein und Quarzsand) hergestellt. Es gibt sie in verschieden Größen und Ausführungen. Zu jeder Produktserie wird immer ein WC angeboten das vom Design zu den anderen Sanitärobjekten passt.

Bildnachweis: Duravit, Hornberg