Planung von Bädern
Grundsätzliche Überlegungen für Bäder im Wohnungsbau
Nach den gesetzlichen Regeln sind Bad und WC selbständige Räume, in denen Ausstattung und Einrichtung zur Körper- und Gesundheitspflege untergebracht sind. Sind keine Haushaltsräume vorhanden, müssen im Bad Stellflächen und Anschlüsse für Waschmaschine und Trockner sowie Schmutzwäschebehälter eingeplant werden.
Die individuellen Bedürfnisse stehen heute vor den genormten Anforderungen. Auch offene Raumstrukturen im Badbereich sind möglich. Trotzdem behalten grundsätzliche Überlegungen ihre Bedeutung für die Planung. So sollten für Bad und WC, wenn möglich, getrennte Räume vorgesehen werden. Dabei werden Badewanne und/oder Dusche, Waschbecken und Waschmaschine dem Bad zugeordnet, Toilette, Bidet und Handwaschbecken dem WC.
Die Installationsschächte von Bad und WC sollten aus wirtschaftlichen und haustechnischen Gründen so platziert sein, dass eine gemeinsame Nutzung erfolgen kann. Durch eine Nähe zu den Schlafräumen lässt sich die Bequemlichkeit erhöhen. Junge Menschen bevorzugen oft Duschbäder, für ältere Menschen sind Fuß-, Sitz- oder Badewannen besser geeignet.
Neben den Sanitärobjekten sollte bei der Planung auch das Zubehör bedacht werden: Schränke für Handtücher und Reinigungsmittel, Medikamente und Erste Hilfe Bedarf, Handtuchhalter, Griffe über der Badewanne, Seifenschalen und ausreichend Ablageflächen.
Bildnachweis: Aloys F. Dornbracht, Iserlohn

