Elektronikarmaturen

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Steuerung und Stromversorgung

Elektronisch gesteuerte Armaturen kommen in der Regel in öffentlichen und gewerblichen Sanitäranlagen zum Einsatz, wo aus hygienischen Gründen eine Berührung mit der Hand nicht erwünscht ist, wie beispielsweise in Krankenhäusern, Großküchen oder Raststätten. Die Steuerung der Elektronikarmaturen kann auf unterschiedliche Arten erfolgen: Radar- oder Magnetfeldsteuerung werden kaum oder gar nicht mehr verwendet. Üblich ist die Steuerung der Armaturen über Infrarot, mit einer Sende- und Empfangsdiode. Es gibt auch eine Steuerungsmöglichkeit bei der durch leichte Berührung der elektronische Impuls ausgelöst wird.

Welche Energiequelle für die Elektronik der Armaturen in Frage kommt, hängt von den technischen Gegebenheiten ab. Die geläufigsten Varianten sind der Batterie- und der Netzbetrieb, möglich sind auch Solararmaturen. Darüber hinaus sind Sensorarmaturen erhältlich, die mit Steckernetzteil und Batterien geliefert werden, so dass vor Ort entschieden werden kann, welche Art der Energieversorgung genutzt wird.

Batteriebetrieb
Bei Nachrüstungen oder Anlagen, die nicht in das Stromnetz einbezogen werden können, werden Batterien eingesetzt. Sie sind leicht zugänglich in einer versiegelten, gegen Wasser geschützten Steuereinheit untergebracht und können bei Bedarf problemlos ausgewechselt werden. Eine Variante der Batterie betriebenen Elektronikarmatur ist die sogenannte „Tiptronikarmatur", hier wird der Wasserfluss durch leichtes Fingertippen auf die elektronische Start-Stopp-Taste geregelt.

Netzbetrieb
Hier wird ein Stromnetzanschluss mit Niedervoltnetzpannung benötigt.

Solararmatur
Ein in das Gerät integrierter Sensor nutzt Lichtenergie. Dieser Sensor kann entweder mithilfe der Energie des Sonnenlichtes oder durch das im Raum vorhandene künstliche Licht betrieben werden.

Bildnachweis: Hansgrohe, Schiltach (1); Keuco, Hemer (2)