Elektroanschlüsse im Bad
Grundlagen der Planung
Neben den Elektroanschlüssen für die Beleuchtung sind nicht nur Steckdosen für Geräte zur Körperpflege wie Munddusche, Fön und Rasierapparat vorzusehen, sondern auch Anschlüsse für eventuell erforderliche Geräte wie Lüfter, Zusatzheizkörper (Heizpatrone Handtuchheizkörper) oder Solarien. Die Elektroinstallation in Badezimmern und Duschräumen ist nach den besonderen Vorschriften der VDE 0100 auszuführen. Nach diesen Bestimmungen sind Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) für Steckdosenstromkreise in Räumen mit Badewanne oder Dusche ebenso vorgeschrieben wie ein zusätzlicher Potentialausgleich und das Verbot von bestimmten Betriebsmitteln innerhalb festgelegter Bereiche, wie z.B. Steckdosen in den Bereichen 0 bis 2.
Laut DIN VDE 0100-701 (Abschnitt 701.53 und 701.55) dürfen im Bereich 2 festangeschlossene Verbrauchsmittel und Rasiersteckdosen-Einheiten errichtet werden, wenn sie mindestens in der Schutzart IP 44 (spritzwassergeschützt) ausgeführt sind.
Planen von Steckdosen und Anschlüssen
Steckdosen sollten in die Nähe der Anwendung der elektrischen Geräte wie Rasierapparat oder elektrischer Zahnbürste platziert werden. Beleuchtete Kosmetikspiegel benötigen mindestens zwei Beleuchtungsauslässe. Falls ein Whirlpool oder Dampfduschen geplant sind, benötigt diese Badausstattung ebenfalls einen separaten elektrischen Anschluss. Schalter und Steckdosen gibt es auch im entsprechenden Baddesign.
Bildnachweis: Hansgrohe, Schiltach (1); Emco Bad, Lingen (2)

