Druckerhöhungsanlagen DEA

Bildergalerie | 1 |

Trinkwasser für mehrere Geschosse

Druckerhöhungsanlagen (DEA) sind Mehrpumpenanlagen, die eingesetzt werden, wenn der Wasserdruck des öffentlichen Versorgungsnetzes nicht ausreicht. Nach DIN 1988 Teil 5 ist eine DEA erforderlich, wenn der Mindestversorgungsdruck nicht ausreicht, um an der hydraulisch ungünstigsten Zapfstelle den Mindestfließdruck aufzubringen.

Als Faustregel gilt, dass der übliche Mindestversorgungsdruck der kommunalen Wasserwerke von 2 bis 3,5 bar für viergeschossige Bauten ausreicht. Druckerhöhungsanlagen finden deshalb häufig in Hochhäusern Anwendung. Durch den zunehmenden Einsatz von Wasserzählern, Filtern und Wasserbehandlungsanlagen, die zu höheren Wasserdruckverlusten führen, werden DEA jedoch zunehmend auch in Wohnungsbauten mit weniger Geschossen angewendet. Eine weitere Anwendung sind Feuerlösch- und Brandschutzanlagen.

Die Druckerhöhungsanlage wird direkt nach dem Hausanschluss und vor dem ersten Verbraucher eingebaut. Damit wird eine Druckerhöhung für alle Parteien gewährleistet.

Bildnachweis: Grundfos, Erkrath