Green Bathroom
Sparsam, effizient und komfortabel
Sein Name ist Programm: Im Green Bathroom lassen sich Sparsamkeit, gutes Gewissen und Wellness miteinander verbinden. Äußerlich dominieren natürliche, ökologisch unbedenkliche Materialien und zeitloses, langlebiges Design. Die sanitäre Ausrüstung, so genanntes Eco Design, ermöglicht dabei einen sparsamen Umgang mit Wasser und Energie, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.
Gute Gestaltung, Ressourcen schonende Materialien und moderne Technologien - besonders im Bad, wo nach wie vor das meiste Wasser verbraucht wird, kann effizient gespart werden. 130 Liter Wasser am Tag verbraucht der Deutsche im Durchschnitt, 85 Liter davon allein beim Duschen und durch das Betätigen der Toilettenspülung. Neben der selbständigen Reduktion des Wasserverbrauchs durch eine Stopptaste an der Toilettenspülung oder Kurzduschen statt Langbaden lässt sich dieser auch durch intelligente technische Neuerungen drastisch vermindern. Durchfluss-Begrenzer, Stopp-Tasten für kurze Einseifpausen und Luftsprudler ermöglichen den sparsamen Umgang mit Wasser.
So bietet das Unternehmen Hansgrohe Brausen an, die mit der so genannten Eco-Smart Technologie ausgestattet sind und den Wasserverbrauch unabhängig von den spezifischen Druckverhältnissen in der Leitung konstant niedrig halten. Der Duschende selbst merkt davon kaum etwas, denn durch die Verwirbelung des Wassers im Brausekopf entsteht dennoch ein voluminöser Strahl.
Toilettenkästen werden sparsam durch die Zwei-Mengen-Spültechnik, bei der zwei Tasten die Wassermenge dosieren, oder durch eine Start-Stopp-Funktion, die den Zulauf gezielt steuert.
Neben dem offensichtlichen Verbrauch der Ressource Wasser verbirgt sich hinter jedem Produkt auch die Umweltbelastung, die seine Herstellung und Entsorgung verursachen. Je mehr Komponenten und Materialien dabei verbaut wurden, desto komplexer und schwerer nachvollziehbar ist die Umweltverträglichkeit. Welcher Käufer weiß schon, aus welchen Stoffen und Materialien Ventil und Schraube einer Mischbatterie hergestellt sind, woher sie kommen und in welchem Umfang sie bei Fertigung und Transport die Umwelt belastet haben?
Ein Materialvergleich macht deutlich, dass bereits kleine Veränderungen bei der Konzeption von Produkten Wirkung zeigen. Wird eine Armatur aus verchromtem Messing und eine andere aus Edelstahl hergestellt, so sind die Ergebnisse optisch nahezu identisch. Unsichtbar bleibt hingegen, dass die Produktion einer Mischbatterie aus Messing die Umwelt um den Faktor 2,5 mehr belastet. Gerade Designer sollten daher die Stabilität, die Langlebigkeit und Materialeffizienz ihrer Produkte von Anfang an bedenken und damit den weiteren Ressourcenverbrauch begrenzen.
Die Verbraucher müssen sich im Zweifelsfall auf die Angaben der Hersteller verlassen. Einige Firmen haben mittlerweile speziell nachhaltige Kollektionen auf den Markt gebracht und machen deren Entwicklungs- und Produktionsprozesse für die Kunden transparent.
Bildnachweis: Hansgrohe, Schiltach

