Bäder im Wohnungsbau

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Fachartikel im Bundesbaublatt 10/2008

Laut Statistik werden Bäder im Wohnungsbau im Zyklus von 20-25 Jahren saniert oder ganz erneuert. Bei solchen Maßnahmen ist die Wahl der richtigen, aufeinander abgestimmten bauchemischen Produkte sehr wichtig. Einen Überblick über Maßnahmen und passende Produkte gibt Mario Sommer in der Ausgabe 10/2008 des Bundesbaublatts in seinem Artikel „Bäder im Wohnungsbau“.

Weil Badezimmer besondere Abdichtungsmaßnahmen erfordern, empfiehlt der Autor dafür flüssige Materialien - sogenannte Dispersionsabdichtungen oder zementäre, flexible Dichtungsschlämme in Verbindung mit Dichtbändern und -ecken. Wichtig seien zudem Dichtmanschetten im Bereich der Bodenabläufe und Wasseran-
schlüsse. Bei bodengleichen Duschflächen sei die Wahl der Untergrundmaterialien und Abdichtungsstoffe besonders wichtig: Gibt es beispielsweise einen Bodenablauf im  Badezimmer, darf dort kein kalziumsulfatgebundener Estrich verlegt werden. Die Auswahl für Untergründe reicht von Trockenbaumaterialien bis hin zu metallischen Unterkonstruktionen. Wichtig sei die Stabilität; von Holzuntergründen wir abgeraten, da diese sich verformen können. Auch bei besonders großen Flächen kann es zu Spannungen und Rissbildungen kommen.

Der Artikel geht außerdem auf das Thema Entkopplung und Entkopplungsmaterialien sowie Verlege- und Fugenmörtel ein. Bei der Verlegung von Naturstein sollten zum Beispiel spezielle Mörtelsysteme auf Weißzementbasis eingesetzt werden, um eine Verfärbung des Natursteins zu vermeiden.

Inhalt:

  • Abdichtungsmaßnahmen
  • Systemaufbau
  • Untergrund
  • Entkopplung und Entkopplungsmaterialien
  • Verlege- und Fugenmörtel

Bildnachweis: Bauverlag, Gütersloh