Baden mit Genuss - von der Nasszelle zum Wellnesstempel

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Fachartikel in der DBZ 12/2008

Wellnessbäder sind aktueller denn je - aber was bedeutet das für die Planung? Dass es dabei nicht allein um die Ausstattung eines Bades mit Dampfdusche oder  Whirlpool geht, sondern um eine ganzheitliche Planung und die Schaffung einer behaglichen Atmosphäre, erläutert Innenarchitekt Christian Wadsack in seinem Artikel "Baden mit Genuss - von der Nasszelle zum Wellnesstempel“, der in der Ausgabe 12/2008 der DBZ erschienen ist.

Nicht die Auswahl der Objekte sollte im Vordergrund stehen, sondern die Bedürfnisse der Nutzer. Im Vorfeld eines Entwurfs sollten die Vorstellungen der Bauherren genau abgeklärt werden. Oftmals gewünscht werden große Duschen mit Sitzplatz, die auch als Dampfduschen ausgebildet werden können und Badewannen mit Ablageflächen und Sitzmöglichkeiten. Entspannungsliegen, Saunen, Bildschirme oder auch Kamine können zu einer angenehmen Atmosphäre beitragen.

Der Autor unterscheidet zwischen einer "kommunikativen Lebenszone" aus Eingangsbereich, Küche, Wohnzimmer und Gäste-WC sowie einem intimen Rückzugsbereich, zu dem Schlafzimmer und Bad gehören. Für Planer ist die gewünschte Verbindung der Räume untereinander interessant. So kann zum Beispiel der Ankleidebereich als Übergang zwischen Badezimmer und Schlafbereich fungieren. Das WC darf durch Türen und Wände räumlich separiert sein, die übrigen Elemente können frei kombiniert werden, so dass eine kommunikative und vielseitig nutzbare Landschaft entsteht. Alle Materialien und Farben sollten aufeinander abgestimmt werden.

Hofmann + Wadsack, Bad Oeynhausen

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