Trockenunterböden aus Span- und Grobfaserplatten

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Unterböden aus Span- oder Grobfaserplatten können durch ihre Stabilität und Festigkeit Hohllagen der Unterkonstruktion schadensfrei überbrücken. Sollten die Unebenheiten im Boden zu groß sein, sind die Platten auf Schüttungen schwimmend zu verlegen, so dass Unebenheiten ausgeglichen werden.
Kunstharzgebundene Holzspanplatten werden entsprechend ihrer Feuchtebeständigkeit in drei Werkstoffklassen eingeteilt:

  • V20 - beständig in Räumen mit niedriger Luftfeuchte (< 70 %), Verleimung nicht wetterbeständig
  • V100 - sind beständig gegen hohe Luftfeuchtigkeit (< 80 %), Verleimung nicht wetterbeständig
  • V100 G - sind wie V100, jedoch mit Holzschutzmitteln gegen Pilzbefall geschützt

Zunehmend werden als Unterböden OSB-(Oriented Strand Board) Platten eingesetzt, die sehr biegesteif und formstabil sind. Zur Verlegung werden die einzelnen Platten untereinander verleimt und mit dem Unterboden verschraubt. Kreuzfugen sind nicht zulässig.
Die Plattenstöße und die Schraubenlöcher müssen gespachtelt werden.