Grundsätze der Bestandsanalyse

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Jede Modernisierung bedarf neben der Abwicklung der eigentlichen Modernisierungsarbeiten einer Reihe begleitender Arbeitsschritte, die eine besondere Qualität gewährleisten sollen. Hierzu gehört eine sorgfälige Bestandsaufnahme sowohl der maßlichen als auch der technischen Situation.

Klärung der Randbedingungen
Neben der Bestandsaufnahme müssen rechtzeitig vor Baubeginn alle sonstigen Randbedingungen für das Projekt geklärt sein.

  • Möglichkeiten und Grenzen der vorhandenen Bausubstanz
  • Die Nutzungsperspektiven der Bauherrenschaft
  • Kostengrenzen und Finanzierungsvorgaben
  • Rechtzeitige Berücksichtigung der möglichen Auflagen von Bauaufsicht und Denkmalpflege
Bei der Altbaumodernisierung bewegt man sich in viel engeren Grenzen als bei einer Neubauplanung.
Die vorhandene Bausubstanz schafft klare Vorgaben, die unbedingt beachtet werden müssen, sollen die Kosten nicht ins Uferlose steigen.
Aus diesem Grunde müssen so früh wie möglich alle entscheidenden Parameter festgelegt werden. Vor allem die vorhandene Bausubstanz muss zweifelsfrei analysiert, die maßliche und technische Bestandsaufnahme sorgfältig durchgeführt sein.

Es ist weiterhin dringend erforderlich, sich über alle Auflagen im Vorhinein Klarheit zu verschaffen und alle Aspekte mit allen Beteiligten abzustimmen. Zu spät berücksichtigte Auflagen lassen sich kaum konfliktfrei umsetzen und gefährden fast immer den Budgetrahmen.
So früh wie möglich sollten alle Ämter, aber insbesondere das zuständige Amt für Denkmalpflege und das Amt für Brandschutz konsultiert werden, um die geplanten Ideen und Vorstellungen zu diskutieren.
Ein intensiver Kontakt und Dialog in dieser Phase mit dem Bauherrn, auch um Alternativen zu prüfen und ein gewisses Maß an Verständnis auf beiden Seiten, sind außerordentlich hilfreich, wenn man einoptimales Ergebnis erzielen möchte.