Wärmedämmverbundsysteme I

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Anwendung und Einsatzbereiche

Putzfassaden
Wärmedämmverbundsysteme eignen sich vor allem zur nachträglichen Wärmedämmung von Gebäuden mit Putzfassaden. Das Erscheinungsbild dieser Gebäude wird durch die Modernisierung kaum verändert. Die Fassade kann durch

  • Farbgebung,
  • Körnung und Struktur des Putzes,
  • Applikationen,
  • Lisenen,
  • Putzfaschen an Fenstern

originalgetreu wiederhergestellt und den Anforderungen des Denkmalschutzes angepasst werden.

Unverputzte Fassaden
Wärmedämmverbundsysteme sind auch für bislang nicht verputzte Fassaden geeignet. In diesem Fall ist der Veränderung des architektonischen Erscheinungsbildes besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Denkbare Anwendungen für Wärmedämmverbundsysteme auf bislang unverputzten Fassaden sind:

  • Hofseitige Außenwände städtischer Gründerzeithäuser, die häufig unverputzt ausgeführt wurden und bei denen die Putzoberfläche des Wärmedämmverbundsystems durchaus eine gestalterische Verbesserung darstellen kann,
  • Gebäude mit Fassaden aus industrieller Großtafelbauweise (Plattenbauten),
  • Bürogebäude der Baualterstufen 50er Jahre und 60er Jahre mit Fassaden aus Betonfertigteilen,
  • Schmucklose Gebäude wie ehemalige Fabrik- oder Nebengebäude, für die nach Modernisierung eine höherwertige Nutzung (Wohnen, Büro) geplant ist.