Ergebnisse: Zukunft im Bestand

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Der „Architektur Preis 2008 – Zukunft im Bestand“ wird Architekten und ihren Bauherren für Projekte in Hamburg verliehen, in denen Energieeffizienz mit hohen Ansprüchen an Ästhetik und Nutzungsqualität verbunden wurden. Er wurde in 2008 bereits zum vierten Mal vergeben.

Im Juryprotokoll wurde hervorgehoben, dass mit dem 1. Preis aus dem Berliner Architekturbüro Springer eine beinahe einmalig zu nennende Lösung und somit ein Referenzprojekt für diese Aufgabenstellung gelungen sei: "Die bestehenden, sehr eigenständigen Gebäudeausprägungen sind in eine neue Gestalt überführt worden. Dabei blieb durch die Verwendung von neuem Backstein als Material die Anmutung und Erinnerung an die Siedlung erhalten. Ein neuer Architekturtypus wurde entwickelt, der die implizite Aufforderung der Bestandsarchitektur nach differenzierter Architekturweiterentwicklung perfekt aufgenommen hat, ohne dabei auf energetische Qualitäten zu verzichten."

Aus 33 eingereichten Arbeiten wählten die Jurymitglieder drei Preisträger sowie vier Würdigungen aus. Das Preisgeld betrug 6000 EUR.

  • 1.Preis: Springer Architekten, Berlin; Wohnquartier Altenhagener Weg 1 - 5 und 2 - 6; Bauherr: Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Frankfurt am Main
  • 2.Preis: bhl Architekten, Hamburg und Architekt vsm, Ahrensburg; Fleethaus Schellerdamm 2; Bauherr: Aurelius Verwaltung, Hamburg
  • 2.Preis: Kleffel Papay Warncke Architekten, Hamburg; Wohn- u. Geschäftshaus Große Burstah 2; Bauherr: HDI Industrie Versicherung
Würdigungen:
  • nps tchoban voss Architekten BDA, Hamburg; Herrenhaus Wellingsbüttler Weg 71
  • AG horizont Architekten Hamburg; Wohn- u. Geschäftshaus Schmarjestraße 40-42
  • Thomas Walter, Hamburg; Wohnungsbau Diekwisch 10
  • Förster Trabitzsch, Hamburg; Wohngebäude Edvard-Munch-Straße 2-6, Mümmelmannsberg 61 - 63, Max-Pechstein-Straße 1 - 5
Der Preis wurde von der Initiative für Arbeit und Klimaschutz vertreten durch die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt der Freien und Hansestadt Hamburg in Kooperation mit dem
Bund Deutscher Architekten und Architektinnen BDA Hamburg e.V. ausgelobt.