Energetische Sanierung im Kastenfensterprinzip
Besitzt ein Gebäude historische, gut erhaltene Fenster, die jedoch nur unzureichenden Wärmeschutz bieten, empfiehlt sich der Einbau eines zweiten Fensters auf der Innenseite der Fensterlaibung. Die Maßnahme macht bestehende Einfachfenster zu Kastenfenstern und ermöglicht die Wahrung des ursprünglichen Erscheinungsbilds.
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Voraussetzung für eine Erweiterung zum Kastenfenster ist eine ausreichende Tiefe der Fensterlaibung. Je größer der Scheibenzwischenraum, desto niedriger der U-Wert, da durch den Luftraum zwischen Außen- und Innenfenster eine dämmende Schicht entsteht. Gleichzeitig trägt die Konstruktion zu einem optimierten Schallschutz bei. Für die Umsetzung muss die lichte Öffnung des innenliegenden Fensters zusätzlich so bemessen sein, dass sich die historischen Flügelfenster weiterhin problemlos öffnen lässt. Dämmmaßnahmen und eine sorgfältige Montage verhindern Wärmebrücken an der Laibung.
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Kastenfenster ermöglichen einen behutsamen Umgang mit der historischen Bausubstanz. Charakteristische Gestaltungselemente, etwa Rundbogen- oder Stahlfenster, bleiben in ihrer äußeren Erscheinung unangetastet und die Fassade sowie der architektonische Ausdruck werden nicht beeinträchtigt.
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