Dämmung zwischen den Sparren

Bildergalerie | 1 | 2 | 3 |

Die Zwischensparrendämmung eignet sich sowohl für die nachträgliche Wärmedämmung bisher unverkleideter Dachkonstruktionen, bei denen die Eindeckung erhalten bleibt, als auch für unterseitig verkleidete Dachkonstruktion, bei denen die Eindeckung erneuert wird.

Bei Einbau der Dämmung von oben besteht ein Problem darin, die unbedingt erforderliche Dampfsperre sinnvoll und lagerichtig einzubauen. Die Dampfsperre ist bei Dämmstoffen, die nicht aus genügend dampfdichten Stoffen, wie Glasschaum oder Schaumkunststoffen bestehen, unbedingt notwendig. Bei vorhandener Bekleidung der Dachunterseite kann sie sinnvollerweise nur als Aluminiumfolie (0,05 mm) unter der Tapete auf der Innenseite der Dachbekleidung angebracht werden. Bei von unten frei zugänglichen Sparrenquerschnitten kann die Dampfsperre auch aus 0,2 mm PE-Folie unterhalb der Sparren ausgeführt werden. Bei beiden Dampfsperren sind unbedingt die Stöße sorgfältig zu dichten.

Für die Dämmung zwischen den Sparren kommen vor allem mineralische Dämmstoffe in Platten oder Bahnen zur Anwendung, da sich Unregelmäßigkeiten der Konstruktion besser anpassen lassen als Hartschaumdämmstoffe. Es muss allerdings beachtet werden, dass mineralische Dämmstoffe nach dem Einbau Volumenvergrößerungen aufweisen, wodurch der vorhandene Lüftungsraum eingeengt wird. Dies ist bei der Dimensionierung des Lüftungsquerschnittes zu rücksichtigen.