Allgemeine Einführung
Bei der Betrachtung von Bodenbelägen muss, neben dem architektonischen Erscheinungsbild, ein Hauptaugenmerk auf seine guten Trittschalleigenschaften gelegt werden. Meist empfiehlt sich ein mehrschaliger schwimmender Aufbau. Problematisch sind häufig erhöhte Aufbaumaße nach der Sanierung oder Modernisierung, da im Folgenden die Anschlüsse angepasst werden müssen (z. B. bei Türhöhen).
Ein häufig auftretender Fall in der Altbaumodernisierung ist die nachträgliche Ertüchtigung von Holzbalkendecken. Folgende Baustoffe können dabei zusammen mit der Trittschalldämmung eine Verbesserung des Schalldämmwerts bewirken:
- Zementestrich: maximal 23 dB
- Gussasphalt: maximal 16 dB
- Trockenestriche: maximal 11dB
Oberbeläge werden in ihrer Auswirkung auf die Trittschalleigenschaften oft falsch eingeschätzt. Die schalldämmende Wirkung von Teppichboden wird oft überschätzt. Die schalldämmende Wirkung von Gummischrotmatten auf denen mit flexiblen Klebern Fliesen verlegt werden ist hingegen erstaunlich gut.
Ein weiteres häufiges Problem ist die Unebenheit, die durch verschiedene Maßnahmen ausgeglichen werden kann:
- Ausgleichsschüttung
- Ausgleichsspachtelung
- Beilaschungen bei Holzbalkendecken
Zum Thema
- Decke: Sanierung
