Vorsatzschalen aus Leichtlehmsteinen

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Energetische Verbesserung von Fachwerkhäusern

Erweist sich das Sichtmauerwerk eines Bestandsgebäudes als erhaltenswert, so empfiehlt sich der Einsatz einer Innendämmung. In Form einer Vorsatzschale aus Leichtlehmsteinen lässt sich insbesondere bei Fachwerkhäusern der Wärmedämmstandard, die Winddichtigkeit oder auch der Schallschutz optimieren.

Bei der Herstellung dieser Steine wird dem erdfeuchten Lehm ein Zuschlag aus Stroh, Blähton oder Holzhackschnitzeln zugefügt. Dadurch entstehen im Baustoff Luftpolster, die zu einer Verringerung der Rohdichte und zu einer Verbesserung der Wärmedämmfähigkeit beitragen. Das vermischte Material wird anschließend in Formen gepresst und getrocknet. Im Ziegelwerk werden Leichtlehmsteine im Strang gepresst, anschließend zerteilt und ebenfalls getrocknet. Sie sind in unterschiedlichen Abmessungen erhältlich.

Die Leichtlehmsteine werden in geringerem Abstand zur Außenwand mit einem speziellen Leichtlehm-Mauermörtel vermauert und anschließend mit Lehmmörtel hinterfüllt. Die Wandfläche kann abschließend mit einem Lehmputz versehen werden. Wie bei allen innenseitigen Dämmungen muss auf einen ausreichenden Schlagregenschutz der Fassade geachtet werden, da es sonst zu einer Durchfeuchtung des Bauteils kommen kann.

Surftipps

www.baunetzwissen.de/Gesund Bauen > Wandbaustoffe aus Lehm