Standortanalyse

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Bewertung von Immobilien

Der Wert einer bestehenden oder auch geplanten Immobilie wird maßgeblich von ihrer Lage innerhalb urbaner Strukturen beeinflusst. Eine systematisch durchgeführte, fundierte Nutzwertanalyse eines Immobilienstandortes, sowohl für private als auch für gewerblich genutzte Gebäude, trägt dazu bei, sich Klarheit über den zukünftigen Marktwert der zu revitalisierenden Immobilie zu verschaffen.

Durch diese Analyse können Entscheidungsprozesse unterstützt, Investitionskosten kalkulierbar gemacht und Grundlagen für die Zielsetzung eines Sanierungsprojektes geschaffen werden. Man differenziert zwischen weichen und harten Kriterien zur Beurteilung des Standortes.

Zu den weichen Kriterien zählen u.a.:

  • Attraktivität des Standortes
  • Ansehen der städtischen Lage
  • Soziales Umfeld
  • Einkaufsmöglichkeiten
  • Kulturelles Angebot
  • Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr
Besitzt ein Bestandsgebäude eine bevorzugte urbane Lage wird bei der Beurteilung des Standortes meist über eventuelle Nachteile des Gebäudebestandes, wie z.B. einer geringeren erreichbaren Energiebilanz, hinweggesehen.

Die sogenannten harten Kriterien sind bei der Beurteilung des Standortes von gewerblichen Immobilien von Bedeutung. Zu ihnen gehören u.a.:

  • Marktsituation
  • Kontakte vor Ort
  • Infrastruktur
  • Umfeld für Mitarbeiter
  • Kosten für zusätzliche Erschließungen
  • Beschränkungen durch den Umweltschutz
  • Anzahl der Konkurrenzunternehmen
  • Kundennähe
  • Expansionsmöglichkeiten
Den oben genannten Parametern werden, je nach Wichtigkeit und Priorität, Kennzahlen zugeordnet, die einen Überblick darüber geben sollen, welche Kriterien in welchem Maße durch die Lage des Gebäudes erfüllt werden.