Edelstahlschornstein-Nachrüstung an der Außenfassade
Herstellerinformation von Schiedel
Das Landhaus aus den 50er Jahren steht in einer Waldsiedlung mit Blick auf den Starnberger See. Durch den Kaminofen wollten sich die Hausbesitzer eine zusätzliche Heizquelle schaffen, die in der Übergangszeit die Zentralheizung ersetzen und im Winter vor allem für gemütliche Wärme im Wohnbereich sorgen sollte. Für den Betrieb eines Kaminofens musste ein Schornstein vorhanden sein. Aber der bestehende Schornstein bot nicht die technischen Gegebenheiten als Festbrennstoffzug. Außerdem befand er sich gerade in der anderen Ecke des Wohnzimmers, als in der die Familie ihren Kaminofen aufstellen wollte.
Der Bauherr Peter Oberndorfer begann sich über die Möglichkeiten zu informieren, wie ein Festbrennstoffzug nachgerüstet werden kann und zwar möglichst ohne großen baulichen Aufwand. Durch Empfehlung kamen Oberndorfers in Kontakt mit dem Kaminstudio Kleinert in Fischen am Ammersee, die zunächst bei der Auswahl eines geeigneten Ofenmodells behilflich waren. Der nächste Schritt galt der Suche nach einem passenden Außenschornstein. Auch hier wurden die Bauherren fachkundig von der Ofensetzerin des Studios Kleinert beraten.
Schließlich entschied man sich gemeinsam für den neuen Edelstahlschornstein „KeraStar“ von Schiedel. Der Schornstein ist in diesem Fall nicht nur Funktionselement, sondern wird durch die nachträgliche Montage an der Außenseite der Fassade zum Gestaltungsbestandteil des Hauses.
Edelstahlschornstein-System „KeraStar“
Die Konstruktion des „KeraStar“ basiert auf einem dreischaligen Systemaufbau: Das dünnwandige, keramische Profil-Innenrohr ist säure- und korrosionsbeständig sowie ausbrennsicher. Als zweite Schale fungiert die durchgehende Mineralfaserdämmschicht in einer Dicke von 60 mm. Sie verringert die Außenflächentemperatur. Das Außenrohr schließlich besteht aus hochglanzpoliertem Edelstahl und setzt so optische Akzente. „KeraStar“ wird in Elementbauweise hergestellt. Das Normalrohr ist in den Größen von 165 mm, 330 mm und 670 mm lieferbar. Die Installation kann an der Wand oder am Boden erfolgen, eine Fundamentierung ist auf Grund des geringen Gewichts der Bauteile nicht erforderlich.
Montage bis zum Dach
Judith Oberndorfer wollte den neuen Kaminofen unbedingt bis spätestens Weihnachten einweihen. Doch über Tage hatte ein heftiger Schneesturm die Montage unmöglich gemacht. Dann kündigte der Wetterdienst Besserung an: Sonne und blauer Himmel. Alle Beteiligten zogen an einem Strang und begannen am Morgen des 23. Dezembers mit der Montage. Bereits einen Tag vorher hatten Arbeiter an der Traufseite die Außenwand bis in Dachhöhe eingerüstet.
Die Position für den Kaminofen im Wohnbereich stand fest, entsprechend konnte gleich mit dem Mauerdurchbruch (Bild 2) für das Rohr begonnen werden. Dann brachten zwei Monteure die erste Wandhalterung (Bild 3) und die Kondensatschale des Schornsteins am Sockel des Hauses an . Von dieser „Basis“ aus erfolgte das weitere Versetzen des Schornsteins.
Die keramischen Profilinnenrohre wurden dabei durch die schon in anderen Systemen bewährte keramische Steckverbindung und mit Einsatz der Fugenmasse „Rapid“ (4) rasch und sicher zusammengefügt. Integrierte Klemmbänder mit Spannverschlüssen sorgten am Edelstahl-Außenrohr für eine schnelle Montage (ohne zusätzliches Schweißen etc.) und für stabilen Halt. Als nächstes Bauteil im Montageablauf kam der Reinigungsanschluss (5), der leicht von außen zugänglich ist, an die Reihe.
Nach einer kurzen Rohr-Strecke (6) war dann der Rauchrohranschluss (7) zur Mauerdurchführung zu setzen. Hierbei zeigte sich, dass die vorbereitenden Messungen präzise gewesen waren, denn alles passte genau ineinander. Nachdem das Anschlussrohr zum Kaminofen verlegt war, wurde der verbleibende Ringspalt der Mauerdurchführung komplett mit Mineralfaser gedämmt (8). Außen verkleideten die Monteure die Durchbruchstelle mit einer Edelstahl-Anschlussrosette (9).
Schnell wuchs der Edelstahlschornstein in die Höhe (10), verwendet wurden die jeweils 670 mm langen Rohre. Zwischendurch wurden die Schornsteinelemente von den Monteuren immer wieder lotrecht ausgerichtet (11) und im Abstand von jeweils drei Metern Wandhalterungen (12) montiert. Die letzte Wandhalterung wurde direkt vor dem Dachdurchgang angebracht.
Führung durchs Dach
Nach dem Abdecken der Dachsteine öffneten die Monteure die Dachüberstandsfläche, um die Rohrsäule weiterführen zu können (13). Anschließend wurde passend zur Dachneigung um den Schornstein herum eine Abdeckung der Durchführung installiert (14) und das Dach wieder abgedichtet. Vorletzter Schritt der Montage war das Aufsetzen eines weiteren Reinigungsanschlusses (15), bevor der Mündungsabschluss (16) die Arbeiten beendete.
Insgesamt benötigten die beiden Monteure einschließlich aller Vor- und Nacharbeiten (ohne Gerüst) fünf Stunden für den kompletten Aufbau des „KeraStar“.
Fazit
Rechzeitig zum Weihnachtsfest konnte Familie Oberndorfer die Wärme ihres neuen Kaminofens genießen. Auch bezüglich des Schornsteins haben die Hausbesitzer ein gutes und sicheres Gefühl:
Schiedel gewährt auf das Keramik-Profil-Innenrohr des neuen „KeraStar“-Edelstahlschornsteins eine Funktionsgarantie von 30 Jahren.
Hersteller: Schiedel GmbH & Co. KG, München
Kontakt: werbemittel@schiedel.de
Webseite: www.schiedel.de
