Denkmalschutz barrierefrei

Bildergalerie | 1 |

Beiträge zum Bundeswettbewerb

Treppen und Schwellen können für viele Menschen eine unüberwindbare Barriere darstellen. Insbesondere bei Altbauten wird dies oft als gegeben hingenommen und auf Kosten oder ästhetische Bedenken verwiesen. Dies ist insbesondere bei denkmalgeschützten Gebäuden der Fall, wo es um den Erhalt der historisch wertvollen Substanz geht. Daher hat der Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) Anfang des Jahres 2008 einen Bundeswettbewerb ausgeschrieben, der vorbildliche barrierefreie Lösungen für denkmalgeschützte Bauten suchte. 14 prämierte Arbeiten wurden für die vorliegende Publikation ausgewählt. Die Beispiele sind von guter architektonischer Qualität und setzten sich insbesondere mit Zugänglichkeit, vertikaler Mobilität wie Rampen oder Aufzügen auseinander. Der überwiegende Teil der Projekte ist in städtischem oder kirchlichem Besitz.

Als Leitgedanken wurden den Planer folgende Punkte mitgegeben:

  • Erreichbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit
  • Mindestbewegungsflächen in Sanitärräumen, Durchgängen und Fluren
  • Mindestmaße (z.B. lichte Durchgangsbreiten)
  • Einheitliche Leitsysteme
  • Taktile und akustische Informationen
  • Information in leichter Sprache
  • Integration

Die 84-seitige Publikation ist beim Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU) in Bonn per E-Mail unter bhu@bhu.de zu bestellen und wird gegen eine Spende zugesandt.