Schalldämpfende Wandverkleidung
Gipsschaum verwandelt Schallenergie in Wärmeenergie
Die Firma Preform bietet Raum-in-Raum-Systeme zur visuellen Arbeitsplatzabschirmung und zur schalldämpfenden Wandverkleidung an. Die "Formfac" genannten Wandelemente bestehen aus einem Gipsschaumkern, den Preform gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut entwickelt hat.
Gipsschaum ist, laut Herstellerangaben, ein ökologisch und gesundheitlich unbedenkliches Material. Es wird aus Wasser und Gips hergestellt und nach der Beifügung eines Polymers schäumt die Masse auf bzw. härtet dann in jeder beliebiger Form aus. Der Gipsschaum ist zu 100 % wieder verwertbar. Das Material verfügt über gute akustischen Eigenschaften, die sich je nach Aufstellung und Modulwahl ergeben. Außerdem ist es in der Lage Luftfeuchtigkeit zu binden und wieder freizugeben, eine Eigenschaft, die sich positiv auf as Raumklima auswirkt.
Dem offenporigen Gipsschaum werden deshalb gute akustische Eigenschaften nachgewiesen, weil er einen Teil der in Arbeitsräumen auftreffenden Schallenergie in Wärmeenergie umwandelt.
Die neu auf dem Markt erschienenen Wandelemente, mit dem Namen "Decato Modul", können auf- und nebeneinander gesetzt werden. Die Bausteine sind über werkzeuglose und fugendichte Klettverschlüsse miteinander verbunden und sollen eine völlige Winkelfreiheit beim Aufbau gewährleisten. Das Material wurde der Brandschutzklasse B1 zugeordnet und ist in der Wandstärke von 38 Millimetern erhältlich.
Hersteller: Preform GmbH, Feuchtwangen
Zum Thema
- Fraunhofer-Institut für Bauphysik