Gewölbe-Akustikdecke
Moderne Technik in klassischer Form
Gewölbedecken sind zwar überwiegend im Bestand wie zum Beispiel in Kirchen und Klöstern zu finden, werden aber auch heutzutage noch entwickelt. So bietet das oberbayrische Unternehmen Adler ein Gewölbesystem in verschiedenen Rastermaßen und unterschiedlichen geometrischen Konstruktionen an. Zur Verfügung stehen Modelle für Kreuzgewölbe in verschiedenen Größen, Stichmaßen und Ausführungen für Massiv- und Trockenbau, aber auch die dazu passenden Säulen und Baukastensysteme.
Neu auf dem Markt ist die Gewölbe-Akustikdecke "Roma 300". Ein Referenzobjekt für ihren Einsatz ist ein Restaurant in München, bei dessen Renovierung sich die Planer an der Tradition Münchener Bauten der Renaissance und des Klassizismus orientierten. Aufgrund des hoch frequentierten Gastraumes war die Planung der Raumakustik besonders wichtig, da Gewölbedecken den Nachteil haben, dass sie Schallstrahlen fokussiert reflektieren.
Die neu entwickelten Gewölbe bestehen aus Gips-Glasfaser und setzten sich aus vier Elementen zusammen. Mit einer abgehängten Holzlattung werden sie unter der Decke verschraubt. Werksseitig wurden Mineralwolle-Schallabsorber-Elemente in die vorgefertigten Gewölbeteile eingesetzt. Zusätzlich wurden sie nach der Endmontage auf der Baustelle mit einem akustisch wirksamen Überzug aus einer Decksusbtanz auf organisch-mineralischer Basis versehen. Je nach Projektanforderung ist in der Kombination der Materialstärken von Absorberelement und Beschichtung ein Schallabsorptionsgrad von 0,6 bis 0,9 möglich.
Hersteller: Gebr. Adler, diArco Gewölbesysteme, Edling