Verwaltungsgebäude in München

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Himmelstreppe

Zwei gegeneinander verschobene Gebäude in U-Form, wobei das größeres U das kleinere umfängt, sind Gegenstand dieses Entwurfs. Durch Drehung der ergeben sich keilförmige Flure und Hallen im Inneren. Aussen gibt sich das Gebäude sehr gläsern mit horizontaler Unterteilung. Innen dagegen vermitteln Betonfertigteile als Lochfassaden und eine dahinterliegende Schicht aus Holzpaneelen einen sehr geschlossenen Eindruck. Zwischen den Innenfassaden liegen die dienenden Elemente wie Aufzüge und Treppen.

Treppe
Sie besteht aus nebeneinander liegenden Stahlholmen als Trägerschar, wobei mit zunehmenden Geschossen jeweils ein Träger weggelassen wird. Dadurch wird die Idee der Architekten baulich umgesetzt, dass der Besucherstrom nach oben hin abnimmt.
Die Holmträger sind aus Stahl-T-Profilen mit unterseitig anstelle des Flansches angeschweissten Rohrprofilen sehr schlank gehalten. Untereinander wurden sie ebenfalls gegen Kippen mit durchgesteckten Rohrprofilen gesichert. Die Trittstufen aus massivem Walnuss liegen auf dreieckigen Stahlkonsolen auf. Beidseitige Treppengeländer aus dünnen Edelstahlstäben und Handläufen aus Ahorn korresponieren mit Glasgeländern der Brückenstege.

Bildnachweis: Peter Bonfig, München

Bautafel

Architekten : Graf Popp Streib in München
Mitarbeiter:Martin Kohts, Claudia Kern, Christian Hadlich, Stephanie Friedrich
in Zusammenarbeit mit: Doranth, Post München
Mitarbeiter: Michael Schwendtner, Carsten Vellguth, Simone Sauermann
Tragwerk: Cronauer Bauen und Planen, München
Bauherr: Max-Planck-Gesellschaft
Standort: München
Fertigstellung: 1999
Treppentyp: einläufig gerade Treppen