Grandhotel Lienz in Ost-Tirol/A
Schneller Zutritt und gute Kontrolle
Umgeben vom Nationalpark Hohe Tauern im Norden und den Dolomiten im Süden liegt die Osttiroler Kleinstadt Lienz an der Einmündung des Flusses Isel in die Drau. Nur wenige Gehminuten vom historischen Stadtkern entfernt befindet sich das Grandhotel Lienz in ruhiger Lage direkt an der Isel. Das prachtvolle, überwiegend viergeschossige Gebäude ist das erste Fünf-Sterne-Hotel in Osttirol.
Kennzeichnend ist seine luxuriöse, nostalgische Ausstattung in Verbindung mit modernem Komfort. So werden Gäste in einer noblen, doppelstöckigen Lobby empfangen; das feudale Wohnkonzept setzt sich in allen 72 Hotelzimmern (teilweise mit separatem Kinderzimmer) sowie vier exklusiven Royal Suiten fort. Sämtliche Zimmer ermöglichen den Blick in die Berge, die Inneneinrichtung ist geprägt von dunklem Holz in Kombination mit Rot, Blau, Grün und Gold.
Zur Entspannung der Besucher steht ein Spabereich auf insgesamt 1.400 m² zur Verfügung. Er verfügt über einen Innen- und einen Außenpool, die über eine Schwimmschleuse verbunden sind, ergänzend gibt es Saunen und Dampfbäder, ein Fitnesscenter sowie einen medizinischen Bereich mit diversen Vorsorge- und Therapieangeboten. Fünf verschiedene Restaurants bzw. Stuben bieten regionale Küche mit traditionellen Speisen, die zeitgemäß variiert werden; die passenden Getränke stammen aus dem hauseigenen Weinkeller.
Sicherheit
Alle wichtigen Türen und Zugänge des Grandhotels werden über ein äußerst flexibles elektronisches Schließsystem gesichert. Es erlaubt die Zutrittsverwaltung der rund 50 Mitarbeiter und 160 Gäste. Sämtliche elektronischen Schlüssel in Form von Karten, Anhängern oder anderen Identifikationsmedien lassen sich bei Bedarf unmittelbar löschen oder ändern. Gäste erhalten ihre Chipkarten mit der speziell für ihren Aufenthalt programmierten Zugangsberechtigung, die bei der Abfahrt automatisch erlischt.
Das Schließsystem habe sich als leicht handhabbar erwiesen, ermögliche schnellen Zutritt und die gute Kontrolle aller Gäste und des Personals, äußert sich Hoteldirektor Johannes Westreicher zufrieden. Eine Vielzahl von Benutzergruppen wie Zimmermädchen, Hausmeister, Küchenpersonal oder Rezeption lässt sich so verwalten. Die notwendigen Schließberechtigungen können für bestimmte Zeiten erteilt werden, Änderungen sind jederzeit möglich. So kann eine verlorene Karte sofort gesperrt werden und damit keinen Schaden mehr anrichten. Alle gelungenen oder gescheiterten Versuche, sich Zugang zu verschaffen, werden über die elektronischen Beschläge oder Wandleser registriert und gespeichert, bleiben also nachvollziehbar. Über ein virtuelles Netzwerk, das alle Informationen zwischen den elektronischen Schlüsseln und den Beschlägen bzw. Wandlesern überträgt, wird das Sicherheitssystem permanent aktualisiert.
Neben den knapp 80 Gästezimmertüren sind auch 70 allgemeine Türen im Außen- und Innenbereich elektronisch gesichert. Der Haupteingang schließt über einen motorbetriebenen Zylinder zu bestimmten Zeiten selbsttätig. Im Eingangsbereich befindet sich einer von vier Online-Wandlesern, über die sich die elektronischen Schlüssel unmittelbar und vollständig aktualisieren lassen.
Die Gästezimmer verfügen zusätzlich über elektronisch gesicherte Möbeltresore, die über eine Codetastatur zu öffnen sind. Außerdem gibt es 83 ebenfalls elektronisch gesicherte Schrankschlösser für Skikästen, in denen Gäste und Personal ihre Skier abstellen können. Diese lassen sich über die jeweils zugewiesene Karte öffnen. Sämtliche Aufzüge sind frei begehbar, die Schranke zur Tiefgarage ist über einen von fünf Offline-Wandlesern gesichert, die den Zugang zu verschiedenen Bereichen des Hotelkomplexes sichern. Nur Türen zu Nebenräumen mit untergeordneten Funktionen wie WCs, Ruheräumen, Teeküche, Schwimmbad etc. sind mit einem mechanischen Schließsystem gesichert.
Bautafel
Architekten: Geisler & Trimmel Holding, Innsbruck/A
Projektbeteiligte: Evva, Wien/A (Herstellung und Einbau Sicherheitstechnik, elektronisches Schließsystem Salto Mifare und mechanisches Schließsystem IPS)
Bauherr: Heinz E. W. Simonitsch, Hugo Westreicher, Lienz
Fertigstellung: 2009
Standort: Fanny-Wibmer-Peditstrasse 2, Lienz/A
Bildnachweis: Grandhotel Lienz
