Phoenix-Center, Hamburg-Harburg

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Baufortschritt durch große Umsetzeinheiten

Auf einem ehemaligen Fabrikgelände am Harburger Bus-, ICE- und S-Bahnhof entsteht ein Shoppingcenter auf 26.500 m² mit 120 Fachgeschäften. Zusätzlich werden auf 2.000 m² Büro- und Praxisflächen untergebracht. Für die Besucher stehen 1.600 PKW-Stellplätze in einer Tiefgarage und auf Parkdecks zur Verfügung.
Das Einkaufszentrum besteht aus einem dreigeschossigen Baukörper zwischen Moorstraße und Seevekanal. Dem parallelogramm-artigen Grundriss sind mehrere innere Achsen eingeschrieben, die wiederum ein Dreieck ergeben. Die Spitzen des Dreiecks sind als ovale Treppenaugen ausgebildet, die durch große Oberlichter das Innere mit Tageslicht versorgen.
Die Glasfassade ist mit einem Raster unterschiedlicher hochrechteckiger Formate gegliedert. Die Gliederung der Fassade arbeitet am nördlichen Eingang des Zentrums dem geschosshohen Schriftzug „Phoenix-Center“ zu, der sich in seiner aufdringlichen Schlichtheit von dem anderer Einkaufszentren angenehm unterscheidet.

Schalungs-/Gerüstbauarbeiten
Wegen des engen Terminplans waren Schalungen mit großflächigen Umsetzeinheiten für einen raschen Baufortschritt gefragt. Für die teilweise geneigten, 5,50 m hohen Ortbetondecken wurden Sondertische geliefert, die sich der Bauwerksgeometrie anpassen ließen. Außerdem kamen spezielle Pilzkopftische mit verschiebbaren Querträgern dort zum Einsatz, wo vorbetonierte Unterzüge einzubinden waren.

Bautafel

Architekten: böge lindner-böge, Hamburg
Projektbeteiligte: Arge Phoenix-Center, Hamburg, Ed. Züblin, Stuttgart (Generalunternehmer); Doka, NL Berlin (Schalung)
Bauherr: Deutsche Euro-Shop AG
Fertigstellung: Oktober 2004
Standort: Hamburg-Harburg
Bildnachweis: Deutsche Doka Schalungstechnik GmbH