Mehrfamilienhäuser, Innsbruck
Kunststoff-Schalhaut im Langzeittest
Im Innsbrucker Stadtteil Reichenau wurden vor kurzem drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 120 Wohnungen im Rohbau fertiggestellt. Jede Einheit hat eine Tiefgarage und sechs Obergeschosse. Die Wandhöhe beträgt in der Tiefgarage 2,82 m, in den aufgehenden Geschossen 2,60 m. Die Wandstärke beträgt einheitlich 20 cm.
Schalungs-/Gerüstbauarbeiten
Alle Wände wurden mit einer Rahmenschalung im Tagestakt erstellt. „Wir haben hier täglich ca. 240 m² geschalt und betoniert“, so der Polier. „Ein Vorteil waren natürlich die serienmäßig drei Meter hohen Mammut-Elemente, die uns das zeitaufwändige Aufstocken erspart haben.“
Bei Porr in Innsbruck hat man die Vorstellung der neuen Schalungsplatte als recycelbare Kunststoff-Verbund-Konstruktion und die ersten Einsätze mit Interesse verfolgt. Die Vorteile der Platten sind:
- kein Quellen und Schwinden,
- gleichmäßige ebene Betonflächen,
- einfache Reparatur und
- dreifache Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Sperrholzbelägen.
Achtzehn Monate später bilanziert Ingenieur Herbert Gigler, Leiter Hochbau der Porr Niederlassung Innsbruck: „Es war richtig, konsequent auf alkus-Vollkunststoff-Platten umzustellen. Inzwischen haben wir 214 Einsätze gefahren. Damit ist die dreifache Lebensdauer gegenüber Sperrholz bestätigt."
Nach einer gründlichen Reinigung und - wenn nötig - Reparatur der alkus-Platten kann die Schalung auf der nächsten Baustelle wieder eingesetzt werden.
Bautafel
Projektbeteiligte: Allgemeine Baugesellschaft A. PORR, NL Innsbruck
Bauherr: Wohnbaugesellschaft Innsbruck
Fertigstellung: 2002
Standort: Innsbruck-Reichenau
Bildnachweis: MEVA, Haiterbach