Karlskirche, Wien/A

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Unterstützungsfreie Plattform im Freivorbau

Um die wertvollen Überlieferungen der Hochkultur des 18. Jahrhunderts für kommende Generationen zu erhalten, war nach Jahrzehnten der „natürlichen Patinierung“ nun eine grundlegende Sanierung der reichen Gemälde, aufwändigen Stuckarbeiten und Fresken an Wänden und Kuppeldach, von Nöten.

Gerüstkonzeption
Neben optimalen Bedingungen für die Arbeiten der Restauratoren, sollte auch der Öffentlichkeit die Möglichkeit geboten werden, die Handwerkskunst zur Sanierung des mächtigen Freskos hoch oben unter dem Kuppeldach hautnah mitzuerleben. Die Bauherren forderten eine Gerüstkonstruktion, die die Raumatmosphäre des Gotteshauses nicht negativ beinträchtigen sollte.

Zentraler Punkt der Gerüstlösung ist eine Arbeitsplattform sowie eine öffentlich zugängliche Besuchergalerie in 34 m Höhe. Diese liegt freigespannt im Zentrum des elliptischen Kuppelgrundrisses und ist sicher über einen gläsernen Aufzug zu erreichen.
Die ausschließlich den Restauratoren zur Verfügung stehende Arbeitsplattform wurde im Freivorbau errichtet. Durch zusätzliche Gerüstaufbauten werden die Arbeitsplätze der Restauratoren den räumlichen Verhältnissen und dem Verlauf des Kuppelgewölbes angepasst.

Bautafel

Bauherr: Verein der Freunde und Gönner der Wiener Karlskirche, Wien/A
Projektbeteiligte: PERI, Weißenhorn (Gerüstbauarbeiten)
Fertigstellung: ca.2005
Standort: Wien, Österreich
Bildnachweis: PERI, Weißenhorn