Großheimertalbrücke, Pirmasens

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Fahrbares Hängegerüst als kostengünstiger Zugang zu den Pfeilerköpfen

Bei der Erstellung von Brücken-Überbauten im „Taktschiebverfahren“ ist es unabdingbar, die Lager auf den Pfeilerköpfen während des Verschiebevorgangs zu kontrollieren und bei Bedarf auch zu korrigieren. Deshalb werden zum einen an diesen Pfeilerköpfen Gerüste benötigt, die diese Arbeiten ermöglichen und zum anderen werden gefahrlose Zugänge für Personal und Gerät zu diesen Gerüsten notwendig.

Schalungs/Gerüstbauarbeiten
Da durch die topografischen Verhältnisse bei dieser Brücke eine komplette Einrüstung der Pfeiler bis zu einer Höhe von 60 m über Gelände sehr aufwändig und teuer gewesen wäre, offerierte der Schalungs- und Gerüsthersteller Peri eine kostengünstige Lösung aus dem Modulgerüst PERI UP Rosett. An den Pfeilern wurde zur Beobachtung des Verschiebevorganges ein teilweise vormontiertes Modulgerüst eingehängt. Ein auf dem Brücken-Überbau frei verfahrbares Hängegerüst ermöglicht den Zugang von Personal und Gerät zu den jeweiligen Pfeilerkopfgerüsten.
Die komplett verfahrbare Hängegerüsteinheit besteht aus einem ballastierten Fahrwagen inklusiv abgehängter Gerüsttreppe. Die vorhandenen Absturzsicherungen am Brückenüberbau können ohne Demontage überfahren werden.

Bautafel

Projektbeteiligte: Bilfinger Berger AG, Ingenieurbau Südwest
Bauherr: Land Rheinland-Pfalz
Fertigstellung: 2003
Standort: Umfahrung Pirmasens
Bildnachweis: Peri, Weißenhorn