Duomo, San Martino/Italien

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Sicherung historischer Bausubstanz

Der Grundriss des Duomo San Martino ist mit Hauptschiff, Nebenschiffen und zentraler Trompenkuppel in Kreuzform angelegt.
Die Kuppellasten werden über vier Arkaden auf die Seitenwände abgetragen. Hier bildeten sich Risse, die die Standsicherheit gefährdeten und das Schließen der Kirche zur Folge hatten.

Gerüstbau
Durch geeignete Sicherungsmaßnahmen in Form eines Traggerüstes gelang es innerhalb von sechs Wochen die Kirche für die Besucher wieder zu öffnen und die Basis für die späteren Sanierungsmaßnahmen zu schaffen.
Die Abstützung von Kuppelarkaden und Hauptschiff erfolgte über Gelenkriegel mit Gewölbewirkung und Schalungsträgern.
Die Lasten aus den Gelenkriegelgurtungen wurden über Wandkonsolen in die Seitenwände eingeleitet.
Die Lastabtragung im Kuppelbereich erfoglte über Traggerüststützen HD 200 bzw. das Traggerüstsystem MULTIPROP.
Weiterhin wurden Arbeitsbühnen für die Konservierung der Fresken aus GT24-Schalungsträgern und 3-schichtigen Schalungsplatten eingesetzt.

Bautafel

Projektbeteiligte: Bauunternehmen: Costruzioni San Lorenzo, Borgo San Lorenzo; Projektbetreuung: PERI Italien
Bauherr: Kath. Kirchenverwaltung
Standort: Pietrasanta, Italien
Bildnachweis: PERI GmbH