Donaubrücke, Szekszárd/H

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Komplizierte Form für Brückenpfeiler

Die insgesamt 917 m lange Brücke (davon 520 m über Wasser) stützt sich auf zehn Pfeiler. Für die sechs sich verändernden Pfeiler wurde eine maßgeschneiderte Sonderlösung entwickelt. Unten haben die elliptischen Pfeiler die Abmessungen von 10,24 x 4,26 m. Nach oben verjüngen sie sich auf 8,64 m. In der Höhenentwicklung variiert der erste Betoniertakt zwischen 5,00 und 12,60 m. Auch der Pfeilerkopf hat unterschiedliche Höhen (3,65 bis 6,10 m). Die Breite bleibt konstant bei 8,64 m. Bedingt durch die Form musste der Pfeilerkopf in zwei Takten hergestellt werden.
Um den Beton vor Beschädigungen zu schützen (Treibgut, Schiffe) wurden an der Stirnseite Granitquader eingebaut.

Schalungs-/Gerüstbauarbeiten
Für die Schalungsmontage wurde ein spezielles Konzept ausgearbeitet. Sie begann mit dem ersten 12,60 m hohen Takt des höchsten Pfeilers (18,70 m). Zuerst wurden die beiden Halbschalen vormontiert. Auftragsbezogen gewalzte Quergurte ermöglichten die vorgeschriebene Form. Auf die senkrechten H 20-Träger musste dann die Schalhaut aufgedoppelt werden. Für zusätzliche Sicherheit sorgten senkrechte Richtschienen. Geankert wurde durch die Gurtung. Nach dem Betonieren erfolgte der Umbau jeweils auf die Maße des nächstkleineren Pfeilers. Beim Pfeilerkopf kamen die Kletterkonsolen KLK 230 zum Einsatz. Sie nahmen die Schalung auf und dienten als Arbeitsgerüst.

Bautafel

Projektbeteiligte: Mahid 2000 RT
Bauherr: Verkehrsministerium Ungarn
Fertigstellung: 2004
Standort: Szekszárd/Ungarn
Bildnachweis: MEVA Schalungssysteme, Haiterbach