Bundeskanzleramt, Berlin

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Höchste Ansprüche an die Schalungstechnik

Zeichenhaft und kraftvoll präsentiert sich das Bundeskanzleramt in Berlin auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass das Architektenteam Axel Schultes und Charlotte Frank ein großartiges Gebäude entwickelte, das wirkungsvolle räumliche Kontraste entstehen lässt.
Wie monolithisch das Gebäude von außen wirken mag, im Inneren zeigt sich ein vielschichtiges Raumgefüge, das geprägt ist von Offenheit und einer wohl kalkulierten Führung des Lichtes. Ruhig schwingende Deckenwellen und eine kreisrunde Treppenanlage entpuppen sich als komplexe Raumkomposition, klar strukturierte Büroräume bieten die nötige Variabilität für konzentrierte wie auch teamorientierte Arbeit.

Schalung
Bevor dies alles so vollkommen wirken konnte war eine sehr aufwändige und höchst präzise Schalungstechnik gefordert. Denn gerade diese außergewöhnlichen Formen und Betonoberflächen erfordern höchste Präzision in Planung und Ausführung der Schalungsarbeiten, bevor ein so effektvolles Zusammenwirken zustande kommen kann.
Ca. 30.000 m² Wand und Deckenschalung wurden geplant und montiert. Großflächig vorgefertigte Schalungskonstruktionen wurden per Schiff auf der Spree antransportiert.

Bautafel

Architekt: Axel Schultes und Charlotte Frank, Berlin
Projektbeteiligte: ARGE Rohbau Bundeskanzleramt, Berlin; HMB Hallesche Mitteldeutsche Bau AG, Halle; Wayss & Freytag AG, Frankfurt a.M.; Hoch- und Wirtschaftsbau, Berlin; Cubiertas Y MZOV GmbH, Berlin (Bauunternehmen); PERI, München und Berlin (Projektbetreuung)
Bauherr: Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland für die Bundesregierung Bundesbaugesellschaft Berlin mbH
Fertigstellung: 1997- 2001
Standort: Berlin-Tiergarten
Bildnachweis: PERI