Botschaften der Nordischen Länder, Berlin

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Geometrische Vielfalt professionell geformt

Als diplomatischer Gemeinschaftsauftritt der fünf Nordischen Länder projektiert, entstand in Berlin ein Gebäudekomplex, der den Gedanken Nordischer Zusammenarbeit verdeutlicht.
Individuell gestaltete Baukörper mit unterschiedlichst geformten Bauteilen und sehr hohen Oberflächenanforderungen verlangten dem Baustellenpersonal und den Schalungstechnikern ganzes Können ab.

Schalungskonzept
Dazu waren flexible und untereinander kombinierbare Schalungssysteme notwendig, um die schwierigen Formen ohne aufwändige Improvisationen perfekt schalen zu können - innerhalb der geforderten Toleranzen und mit der entsprechenden Oberflächenqualität.
So kamen sowohl Trägerschalungen als auch Rahmenschalungssysteme für Wände und Decken zum Einsatz. Als Traggerüst wurde das vielseitige Multiprop-System eingesetzt.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie im BauNetz Architektur-Report unter "Botschaftsbauten in Berlin".

Bautafel

Architekten: Alfred Berger, Österreich und Tiina Parkkinen, Finnland (Gesamtkonzept); Nielsen, Nielsen & Nielsen (Dänische Botschaft); Viiva arkkitektuuri Oy (Finnische Botschaft); Palmar Kristmundsson (Isländische Botschaft); Snohaetta (Isländische Botschaft); Wingardh Arkitektkontor AB (Schwedische Botschaft)
Projektbeteiligte: Leonhard Weiss GmbH & Co., Crailshaim (Bauunternehmen); PERI, Berlin und Weißenhorn (Projektbetreuung)
Bauherren: Klg. Dänische Botschaft, Botschaft der Republik Finnland, Botschaft der Republik Island, Kgl. Norwegische Botschaft, Kgl. Schwedische Botschaft
Fertigstellung: 2001
Standort: Rauch-/Stülerstraße in Berlin
Bildnachweis: PERI GmbH