Businesscenter Stadthafen in Rostock

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Klinker im Märkischen Verband

Die Hansestadt Rostock blickt auf eine lange Tradition der internationalen Seefahrt und des Bauens mit Klinker zurück. Beide Themen gehören zur Stadt und wurden beim Businesscenter aufgegriffen, für das zwei bestehende Getreidespeicher aus den Dreißiger Jahren mit ellipsenförmigen Ergänzungsbauten und einem gläsernen Verbindungstrakt erweitert und zu funktionalen Bürobereichen umgebaut wurden.

Aufgrund der inneren Struktur der Speicher konnten diese nicht umgebaut, sondern mussten rückgebaut werden. Erhalten blieben zwei Intarsienwände und das Kellergeschoss. Entstanden sind Bürogebäude mit etwa 350 Arbeitsplätzen auf einer Fläche von 14.000 m².

Mauerwerk
Passend zum Umfeld des Objektes prägen rot-blau-violette Klinker sein Erscheinungsbild. Über 100.000 Klinker wurden aus gestalterischen Gründen im Märkischen Verband gemauert. In der Sortierung Hagen ist der Kohlebrand deutlich sichtbar, die natürlichen Oberflächen erinnern so an die maritime Bautradition der Stadt. Auch für die Restaurierung der Fassadenornamente wie z.B. der Kogge wurden Klinker eingesetzt. Dazu wurde die alte Farbgebung in den zugehörigen Formaten originalgetreu gebrannt.

Bautafel

Architekten: Beyer und Partner, Rostock
Projektbeteiligte: Bilfinger + Berger, Rostock (Generalunternehmer); ArGe Silo 4+5, Rostock (GU); Bauprojekt Nord, Rostock (Tragwerksplanung); GTB Berlin (Haustechnik); Hagemeister, Nottuln (Klinker)
Bauherr: Deutsche Immobilien, Rostock
Fertigstellung: 2003
Standort: Am Strande (am Stadthafen), Rostock
Bildnachweis: Deutsche Immobilien, Berlin

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