Fußgängerbrücke über die Bayerstraße in München

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Verbindung zur Theresienwiese

Im März 2005 wurde die neue Fußgängerbrücke über die Bayerstraße eingehoben. Sie schafft eine neue Verbindung zwischen Hackerbrücke und Theresienhöhe. Die Brücke interessiert nicht nur Münchner, die auf ihr eine der am stärksten befahrenen Verkehrsachsen der Stadt sicher überqueren können. Die 38 Meter lange und etwa 4 Meter breite Brückenkonstruktion nimmt zu Oktoberfest-Zeiten auch den Hauptstrom der Besucher von der Hackerbrücke zur Theresienwiese auf.

Zwei Kräne hoben die Brücke zwischen Kurt-Haertl-Passage und dem so genannten Stadtbalkon, dem erhöhten Eingangsbereich des Europäischen Patentamtes ein. Im Anschluss an den passgenauen Einhub wurde die Brücke justiert und das Glasgeländer montiert.

Die filigrane Brückenkonstruktion besteht aus einer Stahl-Verbund-Konstruktion mit gelenkiger Abstützung auf Druckrohrbögen. Diese Filigranität konnte nur Dank der Verwendung von hochfestem Stahl S 690 realisiert werden. Insgesamt wiegt die Stahlkonstruktion nur 18 t.

Glas
Ein elegantes Glasgeländer mit Edelstahlhandlauf vollendet den optisch leichten Eindruck, mit dem sich die neue Brücke sehr gut in die moderne Architektur und das Design der umliegenden Bebauung einfügt. Ausgeführt wurde ein am Fußpunkt eingespanntes Ganzglasgeländer der Kategorie B nach TRAV mit VSG aus ESG.

Bautafel

Architekten: Ingenieurbüro Christoph Ackermann, München mit Architekt Ackermann und Partner, München
Projektbeteiligte: Fa. Maurer Söhne, München (Bauausführung)
Bauherr: Bayerische Hausbau und Stadt München
Fertigstellung März 2005
Standort: Bayerstraße, München
Bildnachweis: Maurer Söhne

Architektenprofil

Ackermann Architekten BDA