Bahnhof, Meldorf

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Sanierung mit Aluminium-Rundbogenfenster

Der Meldorfer Bahnhof ist eine typische Bahnhofsanlage der Marschenbahn gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Der Ursprung des roten Ziegelbaues liegt 1878 in dem giebelständigen Mittelbau, an den traufständige Querbauten anschließen. 1955 wurde der Bahnhof im Norden um einen Flachdachanbau erweitert. Das Gebäude war aufgrund mangelnder Unterhaltung vom Verfall bedroht, wurde privatisiert und in der Zeit vom Januar 2001 bis April 2002 behutsam saniert.

Modernisierungsarbeiten
Ziel des Umbaues war es, durch eine Abtrennung des Flachdachgebäudes die ursprüngliche Struktur des Hauptbaukörpers und Details wie zum Beispiel Zierschichten im Mauerwerk und die typischen Rundbogenfenster wieder herzustellen.
Ein neu errichteter verglaster Erschließungsgang in einer Pfosten-Riegelkonstruktion und die Ausführung der Fenster in Aluminium sollen gestalterisch vermitteln zwischen der traditionellen Bauart und zeitgenössischen Elementen.
Die erdgeschossigen Flächen wurden nach der Sanierung gewerblich genutzt als Schulungsräume der Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein, eine Kranken-gymnastikpraxis und ein Bistro mit einer Nutzfläche von insgesamt 550 m². In das Ober- und Dachgeschoss wurden vier Wohnungen mit einer Wohnfläche von insgesamt 400 m² eingebaut. Der gesamte umbaute Raum umfasst 5.200 m³.

Bautafel

Architekten: Silke Zanter, Wesselburen
Projektbeteiligte: Fenster- und Türenhersteller Aldra
Bauherr: EGA Ernst-Günter Albers GmbH, Meldorf
Fertigstellung: 2002
Standort: Meldorf, Schleswig-Holstein
Bildnachweis: Fenster- und Türenhersteller Aldra

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