Haupthaus des Union-Quartiers in Frankfurt a. M.

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Leichtbetonkonstruktion in Sichtbetonqualität

Das so genannte Haupthaus der Architekten Landes & Partner liegt auf dem ehemaligen Union-Gelände an der Hanauer Landstraße in Frankfurt am Main. Der monumentale Kubus mit einer Nutzfläche von 8.360 m² ist durch quadratische Fensterausschnitte gegliedert. Das sechsgeschossige Haus mit einem dreiseitig umschlossenen Hof ab dem 2. Obergeschoss zeigt eine streng gerasterte Sichtbetonfassade mit Stahlfenstern. Auf der Innenseite der Arkade hat das Haus eine blaue Putzfassade.

Im Erdgeschoss befindet sich ein Autohaus, die Lofts in den darüber liegenden Geschossen sind an verschiedene Unternehmen vermietet.

Beton
Bei dem Bau handelt es sich um eine monolithische Leichtbetonkonstruktion in Sichtbetonqualität. Mit dem Leichtbeton wurde ein optimaler Wärmeschutz erreicht. Alle Decken sowie die Pfosten-Riegel-Konstruktion der Außenwände mit einer Dicke von 50 cm bestehen aus einem Leichtbeton LB 25. Die 30 cm dicken Decken schließen auf der Innenseite über einen etwa einen Meter breiten Leichbetonstreifen an die Außenwand an, um eine Wärmebrücke zu vermeiden. Der Leichtbeton erhält als Zuschlagstoff Blähschiefer. Der hohe Porenanteil des Blähschiefers macht den Beton besonders wärmedämmend und wärmespeichernd.

Bautafel

Architekten: Landes & Partner, Frankfurt
Projektbeteiligte: Berwilit GmbH, Bad Berleburg (Zuschlagstoffe)
Bauherr: Ardi Goldmann, Frankfurt
Fertigstellung: 2006
Standort: Hanauer Landstraße, Frankfurt
Bildnachweis: Landes & Partner, Frankfurt

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