Erweiterung eines 50er-Jahre-Hauses in Düsseldorf

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Ergänzung zu einem Hofensemble

Ein herkömmliches Haus aus den 50er Jahren stand am Beginn aller Überlegungen; die ursprüngliche, von Bescheidenheit geprägte Kleinteiligkeit des Satteldachhauses sollte erhalten bleiben. Da der Grundrisszuschnitt heutigen Wohnraumbedürfnissen nicht mehr genügte wurde das Gebäude um einen Anbau und eine Garage erweitert.

Sanierung/Modernisierung
Das Bestandsgebäude blieb in seiner Form im Wesentlichen erhalten, wurde jedoch komplett modernisiert.
Die neuen Zubauten wurden geschickt auf dem Restgrundstück um das Bestandsgebäude gruppiert, so dass sich wie selbstverständlich ein Hofensemble ergab, das dem Ganzen eine neue architektonische Qualität und räumliche Dichte verleiht. Der Anbau an den Wohnraum steht parallel versetzt zum Haupthaus. Die Garage wurde entlang der Grundstücksgrenze angeordnet.
Unter dem großräumigen Satteldachgiebel verbirgt sich ein hoher, offener und weitläufiger Wohnraum mit Kamin. Die großen Schiebefenster erlauben viel Aus- und Einblicke in den neuen Garten- und Hofraum. Zwischen Bestandshaus, vorspringendem Anbau, Garage und einer ergänzenden Mauer ergab sich somit als "Herz" des Hauses ein wind- und blickgeschützter Ruhebereich, der vom Bauherren auch gerne als Rückzugsort genutzt wird.
Die Außenwände von Alt- und Neubau wurden mit einem 140 mm dicken Wärmedämmverbundsystem nach den Forderungen der EnEV eingehüllt. Die Putzfassaden wurden in Textur und Materialwahl dem Altbestand angeglichen, so dass Alt und Neu eine homogene Einheit bilden.

Bautafel

Architekten: Ringel + Hellmeister Architekten, Düsseldorf
Projektbeteiligte: Birgit Hoppe (Bauleitung); Ing. Büro W. Jarisch (Statik und Wärmeschutz)
Bauherr: Karl Roloff
Fertigstellung: 2003
Standort: Rosenweg, Düsseldorf
Bildnachweis: Manos Meisen, Düsseldorf