Handbuch Geneigtes Dach

von Gerard Halama und Sven-Erik Tornow

Konstruktion - Werkstoffe - Details
Rudolf Müller Verlag, Köln 2009
176 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und Tabellen, Format 16,8 x 24 cm, kartoniert
Preis: 59,00 EUR

ISBN 978-3-481-02596-0

An Dächer werden immer höhere Ansprüche gestellt: Aus Dachräumen sollen Wohnräume werden, CO2-Emissionen sind zu senken und der Klimawandel bringt stärkere Stürme und heftigere Regenfälle mit sich. Gleichzeitig sind wenig Fachbücher mit überschaubaren, verständlichen und aktuellen Informationen auf dem Markt zu finden. Die beiden Autoren Gerard Halama und Sven-Erik Tornow haben nun ein Handbuch Geneigtes Dach erstellt, das all diesen Aspekten Rechnung trägt. Es bietet umfangreiche Informationen zur fachgerechten Planung und Ausführung von Steildächern.

Von der Unterkonstruktion über die Werkstoffe und den Dachaufbau bis hin zu Details und Einbauteilen werden alle Dachdeckungsarbeiten praxisnah erläutert und mit zahlreichen Zeichnungen und Fotos anschaulich dargestellt. Schwerpunkte des Werkes sind, bedingt durch höhere Anforderungen an den Wärmeschutz, die Dämmung und die Windsogsicherung von Steildachkonstruktionen.

Aus dem Inhalt:

  • Holzbau
  • Bauphysik
  • Dachdämmung
  • Dachdeckung
  • Dachziegel
  • Betondachsteine
  • Dachdetails
Sind Ihnen manche Kapitel zu banal? Dann nehmen Sie sich doch bitte etwas zum Zeichnen und skizzieren mal auf die Schnelle beispielsweise die geforderte Ausführung eines Dachlattenstoßes - nachzulesen auf Seite 21 im Kapitel Holzwerkstoffe. Im Kapitel Dachdämmung wird die regelkonforme Verschraubung von Aufdachdämmung beschrieben. Sicherlich ein nicht häufig kontrolliertes Ausführungsdetail. Und was genau war noch mal eine Behelfsdeckung? (Siehe Seite 86)

Das Handbuch ist natürlich gut für die Ausbildung geeignet. Sehr gut lässt es sich aber auch bei der Ausführungsplanung und Qualitätssicherung einsetzen. Die Autoren formulieren dies in Ihrem Vorwort folgendermaßen: „Angesichts der anstehenden Herausforderungen ist es wichtig, Funktionierendes und Bewährtes zu kennen und zu bewahren. Zugleich gilt es aber auch, die Offenheit und Weitsicht zu besitzen, das Steildach ganz neu zu denken, zu planen und zu realisieren“.