Die Unschuld des Betons

Arthur Ruegg, Reto Gadola, Daniel Spillmann, Michael Widrig
Wege zu einer materialspezifischen Architektur
gta Verlag, Zürich 2005
1. Auflage, 88 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, broschiert
Preis: 26,00 EUR
Seit der Baustoff Beton sich zunehmender Beliebtheit bei Bauherren und Architekten erfreut, läuft der Prozess ästhetischer und technologischer Recherche wichtiger Entwicklungen der Beton-Architektur des 20. Jahrhunderts und in die Interaktion von Konstruktion und architektonischem Ausdruck. Anhand von Fallstudien wird das spezifische Potenzial des Werkstoffs Beton aufgespürt, wobei neben neuesten Tendenzen Werke des "beton brut " der sechziger Jahre einen Schwerpunkt bilden. Die Beispiele sind nach Themen gruppiert und aus unterschiedlichen Blickwinkeln dargestellt.
Die Publikation ist im Rahmen des Unterrichts an der ETH Zürich entstanden und bietet dem interessierten Leser die gedankliche Vertiefungen in den Baustoff Beton anhand exemplarischer Bauten bekannter Architekten. Das Buch gliedert sich in drei Teile. Während im ersten Teil das plastische Potenzial des an sich formlosen Materials ausgelotet wird, gehen die Autoren im zweiten Teil der Frage nach, welche architektonischen Möglichkeiten in der Vorfabrikation stecken und wie sich die Entwicklung der Technik der digitalen Umsetzung auswirkt. Im dritten Teil steht die strukturelle Dimension der Synergie von Stahl und Beton im Vordergrund. Schließlich werden jene Aspekte diskutiert, die für das wahrnehmende Auge von unmittelbarer Bedeutung sind: Details, welche die visuelle und haptische Erscheinung von Beton prägen.
Mit Werken von Atelier 5, von Ballmoos Krucker, Walter Förderer, Patrick Gartmann, Gigon/Guyer, Giuliani.Hönger, Pascal Häusermann, Herzog & de Meuron, Thomas K. Horvath und Franco Pinazza, Heinz Isler, Christian Kerez, Peter Märkli, Karl Moser, Claude Parent und Paul Virilio, Rainer Peikert, Josef Plecnik, sabarchitekten, James Stirling, Bruno Weber
