Weiße Wanne - technisch und juristisch problematisch?

Deutscher Beton- und Bautechnik-Verein (Hrsg)

Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2009
1. Auflage, 75 Seiten, z.T. farbige Abbildungen, Tabellen, kartoniert
Preis: 27 EUR

ISBN 978-3-8167-8062-5

Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton werden als Weiße Wannen bezeichnet. Ihre Planung und Ausführung sind in der zugehörigen DAfStb-Richtlinie geregelt und in der Fachliteratur beschrieben. Dennoch bleiben für Architekten, Tragwerksplaner, Bauherren und Bauunternehmer vielfach technische und vertragsrechtliche Fragen offen: Sind Risse, die sich durch Selbstheilung geschlossen haben, langfristig auch dicht? Ergeben sich wesentliche Unterschiede zwischen Weißen und Schwarzen Wannen?

Dies sind nur einige der Fragen, die Fachleute auf der Tagung Weiße Wanne - technisch und juristisch immer wieder problematisch? beantworteten, die im Sommer 2009 in Hannover stattfand. Ihre Vorträge wurden nun im gleichnamigen Tagungsband zusammengefasst. In den einzelnen Beiträge geht es um die hochwertige Nutzung von Weißen Wannen, den Besonderheiten von Weißen Dächern und Decken, zu Weißen Wannen aus Halbfertigteilen und zu fachgerechten Fugenabdichtungen. Wie die Beiträge mit juristischem Hintergrund zeigen, bleibt die bauliche Realisation in all diesen Punkten oft deutlich hinter der Theorie zurück.

Aus dem Inhalt:

  • Besondere Anforderungen an Weiße Wannen mit hochwertiger Nutzung
  • Dreifachwände (Elementwände) – Chancen und Risiken Weißer Wannen aus Halbfertigteilen
  • Fugenabdichtungen für Weiße Wannen – richtig geplant und fachgerecht ausgeführt
  • Weiße Dächer und Decken aus WU-Beton – bautechnische Grundlagen und Umsetzung
  • Schäden an WU-Konstruktionen aus Sicht eines Gerichtsgutachters
  • Mängelhaftung und Gewährleistung nach der VOB/B