Siedlungen der 50er Jahre - Modernisierung oder Abriss

Dieter Selk, Dietmar Walberg und Astrid Holz
Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2008
1. Auflage, 120 Seiten, zahlreiche Abbildungen und Tabellen, Format DIN A4, broschiert
Preis: 33.50 EUR; Download 13,00 EUR
Methodik zur Entscheidungsfindung über Abriss, Modernisierung oder Neubau in Siedlungen der 50er Jahre. Endbericht
Nahezu jede größere Stadt in Deutschland verfügt über Geschosswohnungsbestand in homogenen Siedlungen der 50er Jahre. Diese Siedlungen werden bereits jetzt oder aber in nächster Zeit in großem Umfang modernisiert bzw. saniert. Regelmäßig stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit der vorgesehenen baulichen Maßnahmen, insbesondere wenn umfangreiche Änderungen der vorhandenen Grundrisse nötig wären. Bei Vorliegen der ersten Kostenschätzungen für die vorgesehene Modernisierungs- und Umbauarbeiten stellt sich früh die Frage, ob die vorgesehenen Konzepte mit dem Gebäudebestand wirtschaftlich sinnvoll sind.
Fällt die Entscheidung, den Gebäudebestand umfassend zu modernisieren, bleibt das Problem, dass in bestimmten Bereichen (Schallschutz, Brandschutz etc.) technische Kompromisse gefunden werden müssen. Das Ergebnis ist oft ein Bauvorhaben, das die potentiellen Kosten eines Neubaus überschreitet, seine Qualität aber nicht erreicht.
Mit ihrem großen Anteil am Wohnungsbestand in Deutschland stellen die Bauten der 50er Jahre aber auch einen wichtigen Bestandteil der Baukultur dar. Dieser Bericht zeigt eine Methodik als Hilfsmittel für Planer, Entscheidungsträger, Wohnungsunternehmen und Investoren auf, die eine Rationalisierung des Planungsvorgangs ermöglichen soll. Die drei Autoren entwickelten eine Entscheidungsmatrix, die als Verfahrensmodell dienen kann und gleichzeitig, flexibel, individuell nutzbar und zielorientiert sein soll.
