Denkmalpflege der Moderne

Monika Markgraf, Simone Oelker, Andreas Schwarting
Wüstenrot Stiftung (Hrsg.)
Karl Krämer Verlag, Stuttgart, 2011
Neuausgabe, 304 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Hardcover
Preis: 28,00 EUR
Die Architektur der klassischen Moderne ist durch eine ornamentlose, industrialisierte Bauweise geprägt, die immer wieder als deutlicher Bruch zu allen vorangegangenen Baustilen verstanden wurde. Das schlicht gehaltene Formenrepertoire in der Moderne stellte eine kritische Reaktion auf historisierende Baustile dar und zeichnete sich insbesondere durch den damals noch ungewohnten Einsatz der Baustoffe Stahl, Glas und bewehrtem Beton aus.
In dem Buch Denkmalpflege der Moderne gehen die drei Autoren in acht Fachbeiträgen den Fragen nach, inwiefern sich diese Art des Bauens von anderen Bauepochen unterscheidet und auf welche Weise sich die Gebäude aus dieser Zeit behutsam sanieren und erhalten lassen.
Vom Dessauer Bauhausgebäude und dem Faguswerk in Alfeld von Walter Gropius bis hin zum Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung – insgesamt werden 18 repräsentative Bauten der Moderne, die zwischen 1911 und 1960 realisierten wurden, im Hinblick auf regional unterschiedliche denkmalpflegerische Fragestellungen und Problematiken exemplarisch untersucht. Der für die ausgewählten Projekte dokumentierte Sanierungsprozess zeigt Lösungswege auf, die auf der Basis gewissenhafter Gutachten und umfangreicher Recherchen entwickelt wurden.
Aus dem Inhalt:
- Konstruktion und Materialität
- Raum und Form
- Normen und Standards
- Altersspuren und Zeitschichten
- Realisierte Projekte wie der Kanzlerbungalow in Bonn, das Staatsratsgebäude in Berlin, das Haus Schminke in Löbau, das Meisterhaus Muche/Schlemmer in Dessau, u.v.m.
Surftipps
www.kraemerverlag.com
www.baunetzwissen.de/Mauerwerk > Objektbericht Haus Schminke in Löbau
tex www.baunetzwissen.de/Elektro > Objektbericht Meisterhaus Muche/Schlemmer in Dessau
